12. Schritt: Dienen – Wie Erik seine Drogensucht überwand

12. Schritt: Dienen

GRUNDSATZ: Nachdem Sie durch das Sühnopfer Jesu Christi ein geistiges Erwachen erlebt haben, geben Sie diese Botschaft an andere weiter und richten Sie Ihr tägliches Leben nach diesen Grundsätzen aus.

Der Dienst am Nächsten wird Ihnen helfen, Ihr ganzes weiteres Leben lang im Licht des Heiligen Geistes zu wachsen. Beim 10. Schritt haben Sie gelernt, sich jeden Tag von neuem zu bewerten und die Verantwortung für Ihr Handeln zu übernehmen. Beim 11. Schritt haben Sie gelernt, stets an den Heiland zu denken, damit Sie so beständig wie möglich vom Heiligen Geist geführt werden können. Beim 12. Schritt geht es um den dritten Grundgedanken, nämlich den Dienst am Nächsten. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Genesung weiterhin voranschreitet und Ihre Sünden vergeben werden.

Damit Sie von jeglicher Sucht frei bleiben, müssen Sie aus sich herausgehen und anderen dienen. Der Wunsch, anderen zu helfen, ist eine ganz natürliche Folge des geistigen Erwachens.

Sie haben eine Botschaft für andere Abhängige, für alle bedrängten und problembeladenen Menschen, die ihr Leben ändern wollen und dafür einen geistigen Ansatz in Erwägung ziehen, und auch für alle, die nach Wahrheit und Rechtschaffenheit suchen. Die Botschaft lautet: Gott ist ein Gott der Wundertaten, wie er es schon immer gewesen ist (siehe Moroni 7:29). Ihr Leben ist ein Beweis dafür. Sie sind dabei, durch das Sühnopfer Jesu Christi ein neuer Mensch zu werden. Diese Botschaft können Sie am besten dadurch weitergeben, dass Sie sich bemühen, anderen zu dienen. Indem Sie anderen dienen, begreifen Sie immer umfassender, wie dieser Genesungsprozess funktioniert.

Einen wichtigeren Dienst können Sie anderen kaum erweisen, als wenn Sie von der Barmherzigkeit und Gnade des Herrn Zeugnis geben. Die Last anderer Menschen auf sich zu nehmen, indem Sie freundlich und selbstlos Gutes für sie tun, ist Teil Ihres neuen Lebens als Nachfolger Christi (siehe Mosia 18:8). Präsident Ezra Taft Benson hat gesagt:

„Wenn wir Gott unser Leben weihen, werden wir feststellen, dass er weitaus mehr aus unserem Leben machen kann als wir selbst. Er wird unsere Freude vertiefen und unseren Blick erweitern, unser Verständnis beleben, unsere Muskeln kräftigen, unseren Geist erbauen, unsere Segnungen mehren, unsere Möglichkeiten vergrößern, unsere Seele trösten, uns Freunde schaffen und uns Frieden schenken. Wer das Leben im Dienst Gottes verliert, der wird ewiges Leben finden.“ („Jesus Christ – Gifts and Expectations“, Ensign, Dezember 1988, Seite 4.)

Überlegen Sie gebeterfüllt, wie Sie anderen dienen können, und trachten Sie immer danach, vom Heiligen Geist geführt zu werden. Wenn Sie diesen Wunsch haben, werden Sie oft feststellen, dass Sie anderen von den geistigen Grundsätzen, die Sie gelernt haben, berichten können. Sie werden Möglichkeiten finden, wie Sie anderen Zeugnis geben können, und auch Gelegenheiten, ihnen auf andere Weise zu dienen. Wenn Sie für andere Gutes tun, konzentrieren Sie sich auf die Grundsätze des Evangeliums und die Gewohnheiten, die Sie sich angeeignet haben; dadurch werden Sie demütig bleiben. Nur dann können Sie sicher sein, dass Ihre Beweggründe gut sind und Ihre Eingebungen vom Herrn stammen. Achten Sie darauf, dass Sie aus freien Stücken dienen und keine bestimmten Erwartungen damit verbinden. Achten Sie die Entscheidungsfreiheit anderer. Bedenken Sie, dass die meisten von uns erst dann bereit waren, sich mit diesen Grundsätzen zu befassen und sie anzuwenden, als sie „völlig am Boden“ waren. Das wird bei denjenigen, denen Sie helfen wollen, größtenteils genauso sein.

Wenn Sie jemanden kennenlernen, der selbst mit einer Sucht kämpft oder einen Angehörigen mit einem Suchtproblem hat, könnten Sie ihm von dieser Anleitung erzählen und davon, dass der Familiendienst der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Genesungsprogramm für Suchtkranke anbietet. Wenn der Betreffende über sein Problem sprechen möchte, hören Sie ihm zu. Erzählen Sie ihm ein bisschen davon, was Sie erlebt haben – das zeigt ihm, dass Sie seine Situation verstehen können. Geben Sie keine Ratschläge und versuchen Sie auch nicht, irgendetwas in seinem Leben in Ordnung zu bringen. Sprechen Sie einfach nur über das Programm und über die geistigen Grundsätze, die Ihnen in Ihrem Leben geholfen haben.

Sie werden feststellen: Auch wenn ein Abhängiger vielleicht nicht bereit ist, sich auf diese geistigen Grundsätze einzulassen, so kann durchaus einer seiner Angehörigen oder Freunde dafür empfänglich sein. So gut wie jeder, der in einer so gefahrvollen Zeit wie der heutigen lebt, kann davon profitieren, Grundsätze des Evangeliums kennenzulernen und anzuwenden. Manchmal fühlen Sie sich vielleicht auch dazu inspiriert, jemandem diese Anleitung zusammen mit einem Exemplar des Buches Mormon anzubieten. Wenn Sie das tun, geben Sie dem anderen genau die Werkzeuge an die Hand, mit denen auch Sie Ihr Leben neu aufgebaut haben, indem Sie Christus nähergekommen sind.

Wenn Sie etwas für jemand anders tun oder ihm von Hoffnung und Genesung erzählen, dürfen Sie nicht zulassen, dass derjenige sich von Ihnen abhängig macht. Ihre Aufgabe ist es, Menschen mit Problemen dazu anzuhalten, sich an den himmlischen Vater und an den Heiland zu wenden, um geführt und gestärkt zu werden. Zögern Sie auch nicht, die Betreffenden zu ermutigen, sich an die bevollmächtigten Diener des Herrn zu wenden. Der Herr kann durch diejenigen, die die Priestertumsschlüssel tragen, große Segnungen gewähren. Wenn Sie jemandem beistehen wollen, muss Ihnen klar sein, dass es für ihn schwierig sein wird, seine Sucht zu überwinden, wenn seine Angehörigen ihn nicht unterstützen oder nicht verstehen, dass dies Zeit braucht. Doch jeder kann geheilt werden, unabhängig davon, wie andere, selbst die engsten Angehörigen, reagieren.

Wenn Sie anderen die Botschaft von der Heilung durch Grundsätze des Evangeliums bringen, müssen Sie geduldig und demütig sein. In Ihrem neuen Leben gibt es keinen Platz für Egoismus oder ein Gefühl der Überlegenheit. Vergessen Sie niemals, was Sie durchgemacht haben und wie Sie durch die Gnade Gottes gerettet worden sind. Jesus Christus wird „in allen Fällen“ das Gleiche tun für diejenigen, die umkehren und sich an ihn wenden werden (siehe Mosia 29:20).

Trotz all Ihrer Begeisterung, anderen zu helfen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie nicht mehr Zeit und Kraft darauf verwenden, anderen von dem Programm zu erzählen, als darauf, selbst daran zu arbeiten. Am wichtigsten muss für Sie weiterhin bleiben, dass Sie diese Grundsätze selbst anwenden. Ihre Bemühungen, diese Gedanken an andere weiterzugeben, werden nur in dem Maße etwas bewirken, wie Sie sich weiter um Ihre Genesung bemühen.

Die Grundsätze, die Sie gelernt und angewandt haben, um Ihre Sucht zu überwinden, sind die gleichen, die Ihnen in allen Lebenslagen zeigen werden, wie Sie gemäß dem Plan des Herrn leben können. Wenn Sie sie anwenden, können Sie dem Gebot des Herrn gemäß bis ans Ende ausharren, und Sie können dies mit Freude tun.

 


Umsetzung

Geben Sie vor anderen Zeugnis; machen Sie Ihre Berufung groß und entwickeln Sie Ihre Talente, indem Sie anderen dienen; halten Sie den Familienabend ab und beten Sie als Familie zusammen; bereiten Sie sich darauf vor, den Tempel zu besuchen und dort Gott zu verehren

Ein Zeugnis von der Liebe und Gnade des himmlischen Vaters und seines geliebten Sohnes, Jesus Christus, ist für Sie keine graue Theorie mehr. Es wurde zur lebendigen Wirklichkeit. Sie haben es selbst erlebt. Als Sie erkannten, wie sehr er Sie liebt, ist Ihnen auch bewusst geworden, wie groß seine Liebe für Ihre Mitmenschen ist.

Präsident Howard W. Hunter hat gesagt: „Wer am Sühnopfer teilhatte, der ist verpflichtet, treu von unserem Herrn und Erretter Zeugnis zu geben.“ („The Atonement and Missionary Work“, Seminar für neue Missionspräsidenten, 21. Juni 1994, Seite 2.) Geben Sie Ihrer Familie durch Wort und Tat Zeugnis, wenn Sie zu Hause unter sich sind.

Tun Sie dies zu ganz gewöhnlichen Anlässen: beim Familienabend, beim Familiengebet und während des Schriftstudiums mit der Familie. Geben Sie Zeugnis, indem Sie mit Ihrer Familie an Dienstprojekten teilnehmen und ein christliches Leben führen. Sie können auch in Versammlungen der Kirche Zeugnis geben, beispielsweise bei der Fast- und Zeugnisversammlung oder im Unterricht oder während Sie in der Kirche dienen.

Machen Sie Ihre Berufungen in der Kirche groß. Falls Sie in der Gemeinde oder im Pfahl keine Aufgabe haben, lassen Sie Ihren Bischof wissen, dass Sie bereit sind zu dienen. Sie können auch für andere ein Segen sein, indem Sie sich in der Genealogie betätigen oder sich darauf vorbereiten, im Tempel zu dienen und dort mit dem Herrn Bündnisse zu schließen. Präsident Gordon B. Hinckley hat gesagt: „Der Dienst im Tempel ist das Endergebnis all dessen, was wir lehren und tun.“ (Liahona, November 2005, Seite 4.) Die Grundsätze in dieser Anleitung werden Sie zum Tempel führen; sie werden den Wunsch in Ihnen stärken, dort zu dienen.

Auch wenn Sie dies zuvor vielleicht nicht für möglich hielten, können Sie es sich nun vorstellen, einmal den heiligen Tempel zu betreten, dort den tiefen Frieden in sich aufzunehmen und sich dem Herrn in seinem Haus nahe zu fühlen. Im Tempel werden Sie die geistige Kraft erhalten, um noch weiter zu genesen. Elder Joseph B. Wirthlin vom Kollegium der Zwölf Apostel hat bezeugt: „Die regelmäßige Tempelarbeit kann uns geistig stark machen. Sie kann im täglichen Leben ein Anker sein, eine Quelle der Weisung, des Schutzes, der Geborgenheit, des Friedens und der Offenbarung.“ (Der Stern, Juli 1992, Seite 81.)

 

Dienen Sie anderen, die mit einer Sucht zu kämpfen haben, indem Sie mit ihnen über die Grundsätze sprechen, mit denen man die Sucht überwinden kann; halten Sie sich in jeder Lebenslage selbst an diese Grundsätze

Das Genesungsprogramm für Suchtkranke vom Familiendienst der Kirche bietet großartige Möglichkeiten, anderen zu dienen. Sie können anderen dienen, indem Sie Sitzungen besuchen und über Ihre Erfahrungen, Ihren Glauben und Ihre Hoffnung sprechen. Sie können andere unterstützen und sie stärken.

Dadurch, dass Sie die Evangeliumsgrundsätze nun schon seit längerer Zeit umsetzen, haben Sie auch erfahren, dass sich das Sühnopfer auf jede Lebenslage anwenden lässt. Präsident Boyd K. Packer vom Kollegium der Zwölf Apostel hat bezeugt:

„Aus irgendeinem Grund glauben wir, das Sühnopfer gelte nur am Ende des sterblichen Lebens, zur Erlösung vom Fall, vom geistigen Tod. Aber es ist noch viel mehr. Es ist eine allgegenwärtige Macht, die wir auch im täglichen Leben beanspruchen können. Wenn wir von Schuldgefühlen zerrissen und gepeinigt werden, wenn Kummer uns niederbeugt, kann Christus uns heilen.“ (Liahona, Juli 2001, Seite 26.)

Sie können anderen diese Botschaft durch Ihr Beispiel vermitteln oder indem Sie ihnen Mut zusprechen. Lächeln Sie doch die Menschen an, mit denen Sie im Laufe des Tages zusammenkommen. Danken Sie ihnen für das, was sie tun. Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, geben Sie Zeugnis von der Hoffnung, die das Sühnopfer Jesu Christi hervorbringt.

 


Studieren und Verstehen

Die heiligen Schriften und die Aussagen der Führer der Kirche werden Ihnen helfen, weiter zu genesen. Beschäftigen Sie sich mit den folgenden Schriftstellen und Aussagen. Denken Sie gebeterfüllt darüber nach, befassen Sie sich damit und sprechen Sie mit anderen darüber.

 

Bekehrung und Genesung

„Bekehrt sein bedeutet, dass man seinen Glauben oder seine Handlungsweise anders ausrichtet. Bekehrung ist ein geistiger und moralischer Wandel. Bekehrt zu sein bedeutet nicht nur, dass man Jesus und seine Lehren mit dem Verstand annimmt, sondern dass man auch an ihn und an sein Evangelium glaubt und sich davon motivieren lässt. Solcher Glaube bewirkt eine Wandlung, eine tatsächliche Veränderung der Art, wie man den Sinn des Lebens sieht und wie man Gott in den Interessen, in den Gedanken und im Verhalten treu ist.“ (Marion G. Romney, Gebietskonferenz in Guatemala 1977.)

  • Der Heiland ermahnte Petrus, nach seiner Bekehrung seine Brüder zu stärken (siehe Lukas 22:32). Schreiben Sie etwas über Präsident Romneys Definition von Bekehrung und inwiefern dies auf Ihre Erfahrungen bei der Genesung zutrifft.

  • Was empfinden Sie bei dem Gedanken, andere darin zu bestärken, sich von ihrem Suchtverhalten abzuwenden?

 

Aus kleinen Schritten gehen große Fortschritte hervor

„Darum werdet nicht müde, Gutes zu tun, denn ihr legt die Grundlage für ein großes Werk. Und aus etwas Kleinem geht das Große hervor.“ (LuB 64:33.)

  • Schreiben Sie auf, welche Gefühle Sie bei dem Gedanken haben, diese Grundsätze in allen Lebenslagen umzusetzen. Inwiefern hilft Ihnen die Erkenntnis, dass ein großes Werk immer in kleinen Schritten entsteht?

 

Andere stärken

„Dies ist mein Ruhm, dass ich vielleicht ein Werkzeug in den Händen Gottes bin, um irgendeine Seele zur Umkehr zu führen; und dies ist meine Freude.

Und siehe, wenn ich viele meiner Brüder wahrhaft reumütig sehe und dass sie zum Herrn, zu ihrem Gott, kommen, dann ist meine Seele von Freude erfüllt; dann denke ich daran, was der Herr für mich getan hat, ja, nämlich, dass er mein Gebet vernommen hat; ja, dann denke ich an seinen barmherzigen Arm, den er zu mir hin ausgestreckt hat.“ (Alma 29:9,10.)

  • Wir haben gelernt, dass es für die Genesung äußerst wichtig ist, dass wir bereit sind, von diesen Grundsätzen Zeugnis zu geben. Inwiefern wird es Ihnen helfen, nicht in Ihr altes Suchtverhalten zurückzufallen, wenn Sie anderen von Ihren Erfahrungen berichten?

„Ja, und [da ihr] willens seid, mit den Trauernden zu trauern, ja, und diejenigen zu trösten, die des Trostes bedürfen, und allzeit und in allem und überall, wo auch immer ihr euch befinden mögt, selbst bis in den Tod, als Zeugen Gottes aufzutreten, damit ihr von Gott erlöst und zu denen von der ersten Auferstehung gezählt werdet, damit ihr ewiges Leben habet –

nun, ich sage euch, wenn das euer Herzenswunsch ist, was habt ihr dann dagegen, euch im Namen des Herrn taufen zu lassen, zum Zeugnis vor ihm, dass ihr mit ihm den Bund eingegangen seid, ihm zu dienen und seine Gebote zu halten, damit er seinen Geist reichlicher über euch ausgieße?“ (Mosia 18:9,10.)

  • Aufgrund Ihrer Erfahrungen mit der Sucht können Sie sich in diejenigen, die noch mit einer Sucht zu kämpfen haben, hineinversetzen; aufgrund Ihrer Erfahrungen bei der Genesung können Sie ihnen Trost zusprechen. Schreiben Sie auf, wie Ihr Wunsch und Ihre Fähigkeit, als Zeuge Gottes aufzutreten, gewachsen sind, seit Sie die Schritte zur Genesung durchlaufen haben.

 

Mit der Hilfe des Herrn dienen

„Der Erlöser bediente sich unvollkommener Menschen, um den Weg zur Vollkommenheit zu bahnen. So war es einst, so ist es auch heute.“ (Thomas S. Monson, Liahona, Mai 2004, Seite 20.)

  • Manchmal fragen wir uns, ob wir überhaupt schon mit anderen über unsere Genesung sprechen können, weil wir diese Grundsätze ja noch gar nicht vollkommen beherzigen. Inwiefern wird Ihre Angst vertrieben, wenn Sie bedenken, dass der Erlöser durch unvollkommene Menschen wirkt?

 

Die Kraft Gottes errettet

„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.“ (Römer 1:16.)

  • Blicken Sie zurück und denken Sie daran, dass Sie Ihre Sucht nur mithilfe eines geistigen Erlebnisses überwinden konnten. Halten Sie Ihre Gedanken und Gefühle dazu fest. Schreiben Sie auch darüber, weshalb Sie sich womöglich scheuen, anderen zu erzählen, dass Sie geheilt wurden, weil Sie die Grundsätze des Evangeliums Jesu Christi anwandten.

„Geh deines Weges, wohin auch immer ich will, und es wird dir vom Tröster eingegeben werden, was du tun sollst und wohin du gehen sollst.

Bete immer, damit du nicht in Versuchung gerätst und deines Lohnes verlustig gehst.

Sei treu bis ans Ende, und sieh, ich bin mit dir. Diese Worte sind nicht von einem Menschen, auch nicht von den Menschen, sondern von mir, nämlich Jesus Christus, deinem Erlöser, durch den Willen des Vaters.“ (LuB 31:11-13.)

  • Wer sich wünscht, seinen geistigen Lebenswandel aufrechtzuerhalten, der ihn dann auch zu Gott zurückführen wird, findet Führung in den heiligen Schriften. Welchen konkreten Rat entnehmen Sie diesen Versen?